Herzlich willkommen
in meiner Praxis für Eurythmietherapie.
Ich freue mich über Ihr Interesse.
Im Folgenden erfahren Sie mehr über Eurythmietherapie (auch Heileurythmie genannt), ihren Behandlungsmöglichkeiten und zu mir.
Was ist
Eurythmietherapie
Eurythmietherapie ist eine ganzheitliche Bewegungstherapie der anthroposophischen Medizin. Sie wird bei akuten, chronischen und degenerativen Erkrankungen sowie in der Prophylaxe und der Nachsorge angewendet.
Die achtsam ausgeführten Bewegungsübungen sprechen gleichermaßen die körperlichen, seelischen und geistigen Anteile des Menschen an. Sie wirken stabilisierend, harmonisierend, beruhigend oder (und) auch anregend auf alle Vorgänge des Herz-Kreislaufsystems, des Stoffwechselsystems und auf das seelische Gleichgewicht. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert, das Immunsystems gestärkt und die Selbstwahrnehmung gefördert.
Durchführungsart
Unter therapeutischer Anleitung führen die Patient:innen Bewegungen mit Händen, Armen, Beinen und mit der ganzen Gestalt aus. Durch Schritte, Sprünge und Raumformen werden sie ergänzt. Mit Stäben, Rollen und Kugeln aus Kupfer können die Bewegungen unterstützt werden.
Insbesondere bei geschwächten oder bettlägrigen Menschen ist passive Therapie möglich, bei der die Bewegungen durch die Therapeutin geführt werden.
In der Nachruhe am Ende der Therapiestunde, wirkt das Erlebte und Erlernte nach und wird im Organismus integriert
Anwendungsgebiete
Neben Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und neurologischen Erkrankungen findet Eurythmietherapie ihre Anwendung bei psychischen oder psychosomatischen Leiden und Erkrankungen des Bewegungsapparats; ebenso gehören Autoimmun- und Tumorerkrankungen zu den Indikationen. (Zum Beispiel unterstützt sie in der Onkologie das Immunsytem als begleitende Therapie bei einer Chemotherapie.)
Weitere Felder sind kindliche (Entwicklungs-) Störungen, Themen der Frauenheilkunde sowie die Begleitung von Menschen an der Schwelle ihres Lebens.
Beispiele
AD(H)S, Ängste, Allergien, Anämie, Anorexie, Apoplexie, Asthma, Arthritis, Arthrose, Augenerkrankungen, Bettnässen, Borderline, Bulimie, Cerebrale Störungen, chronisches Fatigue-Syndrom, Colitis, Depression, Diabetes Mellitus, Entwicklungsstörungen, Epilepsie, Essstörungen, Fibromyalgien, Hauterkrankungen, Herzerkrankungen,Heuschnupfen, Hormonelle Störungen, Ischialgien, Kopfschmerz, Koordinationsstörungen, Kreislaufstörungen, Kopfschmerzen, Lähmungen, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Nervenerkrankungen, Nierenerkrankungen, Neurodermitis, Obstipation, Psoriasis, PTBS, Polyneuropathie, Rückenleiden, Schlafstörungen, Stressprophylaxe, Tumorerkrankungen, Zahnfehlstellungen, Zöliakie...
In der Frauenheilkunde leistet die Eurythmietherapie Unterstützung bei:
- Zyklusstörungen, im Zusammenhang damit auftretenden Unregelmäßigkeiten und Schmerzen
- Begleitung in der Schwangerschaft und nach der Geburt
- unerfülltem Kinderwunsch
- Wechseljahrsbeschwerden
- infektiösen Krankheiten, Myomen, Endometriose und onkologischen Erkrankungen
Im Kinder- und Jugendalter wird Eurythmietherapie bei körperlichen und psychischen Leiden wie auch bei Entwicklungs- und Lernstörungen erfolgreich angewendet. Einige Beispiele sind: Sprachproblemen, Stottern, Wachstumsverzögerungen oder -unregelmäßigkeiten, Unterstützung bei Legastenie und Dyskalkulie, ADS, ADHS, Bettnässen, Koordinationsstörungen, Dyspraxie